Mein Umstieg auf 4k

Lange habe ich mit 4k gehadert, denn ich wollte gerne bei Canon bleiben. Doch Canon wollte einfach keine für mich bezahlbare Kamera auf den Markt bringen. Inspiriert von anderen Usern wollte ich aber nicht mehr warten und habe es zuerst mit einer Panasonic G70 versucht. Die Aufnahmen damit waren gar nicht so schlecht, doch mir gefiel das Plastikgehäuse der Kamera nicht so besonders. Hinzu kam dann noch die fehlende Möglichkeit dieser Kamera mit Auto-Iso bei manuell eingestellter Blende und Verschlusszeit zu filmen.
Daher war ich froh zu erfahren, dass Sony eine Kamera herausgebracht hat, die viele meiner Wünsche erfüllte. Ich habe daher nicht lange gezögert und mir die Sony Alpha 6300 mit E-Mount zuzulegen. Dabei gefiel mir ganz besonders die Möglichkeit mittels einfachem Adapter meine Objektive für meine Canon Kamera weiter benutzen zu können.
Die Bildqualität dieser Kamera ist wirklich überzeugend, aber es gibt auch Nachteile, die man nicht verschweigen sollte. So löst sich die Bildqualität bei schnellen Schwenks sehr schnell in Wohlgefallen auf, vermutlich weil die datenrate dieser Kamera dafür einfach zu gering ist. 4K erfordert für eine gute Qualität doch eine hohe Datenrate, da reicht dann bei sehr heftigen Bewegungen die Datenrate von 100 Megabit pro Sekunde (XAVC-S Videoformat) scheinbar nicht aus, um auch noch feine Details sauber darzustellen.
Dennoch habe ich den Kauf der Kamera nicht bereut und seither meine Canon Kameras nicht mehr zum Filmen benutzt.
Mittlerweile habe ich einiges an Zubehör erworben und auch noch ein weiteres Objektiv bekommen, welches sehr schnell zu meinem Lieblingsobjektiv wurde. Doch dazu mehr in der Rubrik „Aufnahmetechnik“.

 

 

11.11.2016



 

 

Hirschkäfer im Osnabrücker Land

Es gibt sie noch im Osnabrücker Land, die Hirschkäfer. Sie kommen zwar nur noch an wenigen Stellen vor, dort kann man sie aber jedes Jahr beobachten. So auch wieder in diesem Jahr, pünktlich zum Sommerbeginn haben sie den Erdboden verlassen.

 

1.7.2013




 

Junge Uhus im Osnabrücker Land

Die ersten Junguhus in Osnabrück und Umgebung sind Mitte April geschlüpft.
Erfreulicherweise konnte sich die Uhupopulation in und um Osnabrück stabilisieren und so brüten nicht nur etliche Paare im Umland, sondern auch mitten in Osnabrück am Dom (siehe auch: schnittplatz-natur.de/naturblicke/uhu%20-dom/uhu.htm).
Die Uhus zeigen dem Menschen gegenüber nur wenig scheu, wie man bei dem am Dom brütenden Paar sehen kann. Dieses lässt sich auch durch Dutzenden von Fotografen nicht vergraulen.
Aber auch das hier in diesem Video gezeigte Paar zeigt keine Scheu gegenüber vorbeigehenden Menschen, Hunden und auch Fahrzeugen.
Das Weibchen bleibt unbeeindruckt auf dem Nest sitzen.
So gelangen mir auch ohne jegliche Störung von einem Weg aus die hier gezeigten Aufnahmen des Weibchens mit den nur wenigen Tage alten Jungen.

 

25.04.2013



 

Im Ochsenmoor

Heute habe  ich zum Filmen einen Abstecher in das Ochsenmoor (am Dümmer-See, nördlich von Osnabrück) gemacht.
Mitgenommen hatte ich lediglich mein Leitz 5,6/560mm Objektiv, die 7D und mein Eigenbau-Fensterstativ fürs Auto. Um besser fokussieren zu können hatte ich noch einen Viewfinder mit 3-fach Lupe für das Display der 7D dabei.

 

11.04.2012


Eigenbau-Autostativ mit Kamera und Leitz-Objektiv


Das Wetter war sehr wechselhaft, mal schien die Sonne, mal war es bewölkt oder regnete sogar leicht. Also nicht unbedingt das beste Wetter zum Filmen. Da ich aber nur aus dem Auto heraus filmen wollte, störte das Wetter nicht so sehr.

Eigentlich wollte ich nur ein paar Aufnahmen von der Saatkrähenkolonie machen, die sich am Rande des Dümmers befindet, doch schon am Anfang des Ochsenmoores konnte ich feststellen, dass auch hier der Frühling voll ausgebrochen war.
Auf den nur noch wenigen Weidepfählen saßen Braunkelchen und überall konnte man Graugänse in Paaren oder auch kleinen Gruppen im Gelände beobachten. Große Brachvögel und Uferschnepfen balzten in größerer Zahl auf den Moorwiesen und waren dabei, ihre Reviere abzustecken.
Einige Kiebitz-Weibchen waren da schon weiter und saßen auf Eiern.
Aber auch noch Durchzügler, wie Kampfläufer, konnte ich auf den teilweise gefluteten Wiesen beobachten.
Auf den gefluteten Bereichen schwammen Krick-und Löffelenten. Lediglich Silberreiher konnte ich keinen einzigen entdecken. Scheinbar hat es diese in ihre Brutgebiete verschlagen.
Auf dem künstlich angelegten Horst für Fischadler saßen 2 dieser eleganten Greife, ob sie schon, wie in den vergangenen Jahren auch, mit dem Brutgeschäft begonnen hatten, konnte ich nicht feststellen.

Wenn es also so viel zu beobachten gibt, dann dauert der Aufenthalt einfach länger als geplant und so blieb ich mehrere Stunden dort.

Schon bald stellt sich heraus, dass ich an meiner Ausrüstung dringend etwas ändern muss.
So ist mein Autostativ einfach nicht flexibel genug, um damit vernünftig filmen zu können.
Das Auto lässt sich in den seltensten Fällen so parken, dass sich der Stativkopf in der Waage befindet. Ich kann zwar die Kamera am Objektiv drehen und somit waagerecht ausrichten, allerdings ist das bei Schwenks wenig  praktikabel. Hier kippt der Horizont ständig weg.
Es muss also etwas her, womit der Objektivkopf innerhalb kürzester Zeit ausgerichtet werden kann. Mir schwebt da schon etwas vor und ich werde davon berichten, wenn ich den ersten Prototyp gebaut und getestet habe.

Aber das war nicht das einzige Problem. Die starr an der Kamera angebrachte Sucherlupe eignet sich ebenfalls nicht so sehr für das Filmen aus dem Auto.
Solange man waagerecht aus dem Fenster heraus filmt, geht das ja noch. Will man aber etwas höher oder tiefer sitzende Tiere filmen, muss man teilweise extreme Verrenkungen vollziehen, um noch in den Sucher der Lupe blicken zu können.

 

Um mit dieser Kombination höher gelegene Objekte filmen zu können muss man sich
gewaltig Verrenken, um noch in den Sucher schauen zu können. Das Filmen wird
dadurch unnötig erschwert.


Das ist einfach unpraktisch und hat an diesem Nachmittag so manche Aufnahme verhindert.
Hier muss also auch eine andere Lösung gesucht werden, die auch gar nicht so schwierig zu finden ist. Dazu werde ich meinen kleinen externen Monitor irgendwie an das Stativ oder Objektiv befestigen. Bislang habe ich das noch nicht versucht, da im Auto nicht so viel Platz ist und man beim Schwenken der Kamera schon mal mit dem Monitor irgendwo anecken kann.
Allerdings dürften die Vorteile doch überwiegen und ich werde den Umbau ebenfalls in Angriff nehmen.
Es gibt also einiges zu tun.